Geschichte des Instituts

1951 wurde auf Initiative der Hochschule für Welthandel, der Kammer der gewerblichen Wirtschaft und des Handelsministeriums mit dem Aufbau einer gemeinsamen Forschungsstelle begonnen. Unter der Führung von Walter Heinrich und Erich Hruschka entstand das „Institut für Gewerbeforschung“. 1954 erfolgte dessen formelle Gründung als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wien.


Ziel war die Erarbeitung und Bereitstellung von Grundlagen für die Gewerbepolitik und Gewerbeförderung sowie die Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung des Gewerbes in der Öffentlichkeit. In den Anfangsjahren waren etwa 2 - 3 Mitarbeiter/innen  vor allem mit der Durchführung von Branchenanalysen beschäftigt.


Seit Mitte der 70er Jahre hat sich der Aufgabenbereich vor allem inhaltlich/thematisch kontinuierlich verbreitert. 1991 wurde der Name auf „Institut für Gewerbe- und Handwerksforschung“ geändert und wenig später mit der Einbindung in das European Network for Social and Economic Research (ENSR) das Fundament für die Intensivierung der Internationalisierungsstrategie des Instituts geschaffen. 1999 wurde mit regelmäßigen Erhebungen und Studien für den Handel begonnen und das Institut auf „Österreichisches Institut für Gewerbe- und Handelsforschung“ umbenannt.


In den folgenden Jahren konnte zunehmend auch Kompetenz in anderen KMU-dominierten Wirtschaftsbereichen aufgebaut werden und Forschungsergebnisse und Datenbanken sind seither nicht nur für das Gewerbe und Handwerk bzw. den Handel, sondern z. B. auch für die Sektoren Tourismus, Verkehr, Industrie und Wirtschaftsdienstleistungen (Information und Consulting) verfügbar.


Seit 2003 firmiert das Institut unter KMU Forschung Austria (Austrian Institute for SME Research) und ist die größte österreichische Forschungseinrichtung im Bereich der angewandten KMU-orientierten Sozial- und Wirtschaftsforschung.