Die Evaluation des 7. Energieforschungsprogramms (EFP) „Innovationen für die Energiewende“ bestätigt die hohe Wirksamkeit der deutschen Energieforschungsförderung. Das Konsortium aus AIT Austrian Institute of Technology, Kerlen Evaluation und KMU Forschung Austria untersuchte die Förderaktivitäten von 2018 bis Ende 2023. Insgesamt wurden 6.499 Teilvorhaben gefördert. Die Ergebnisse zeigen wesentliche Beiträge zu Innovation, Technologietransfer und Transformation des Energiesystems.
Das Programm stärkte die Entwicklung neuer Energietechnologien und begleitete sie auf ihrem Weg in die Anwendung. Die geförderten Projekte konnten ihren technologischen Reifegrad im Durchschnitt um mehr als zwei Stufen erhöhen. Über 80% der Vorhaben veröffentlichten ihre Ergebnisse, rund die Hälfte sieht Verwertungspotenziale in Deutschland und auf internationalen Märkten. Insgesamt wurden Investitionen von €4,9 Mrd in Forschung und Entwicklung angestoßen, davon €3,3 Mrd Fördermittel. Zusätzlich wurden €1,6 Mrd an weiteren Investitionen ausgelöst. 70% der Vorhaben wären ohne Förderung nicht umgesetzt worden.
Von der Förderung profitierten insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. Ihr Anteil an den durch das Programm induzierten Forschungs- und Entwicklungsausgaben lag bei 36 %.Die Evaluation zeigt außerdem, dass Reallabore den Praxistransfer beschleunigen und die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik stärken. Damit leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung, zur Versorgungssicherheit und zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.