Auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040 sind im Unternehmenssektor Investitionen von rund € 161,7 Mrd erforderlich. Die Herausforderung für die Politik besteht darin, Dekarbonisierungsmaßnahmen so zu gestalten, dass sie den Staatshaushalt entlasten und vor allem dort Unterstützung bieten, wo strukturelle Nachteile bestehen. Die Finanzierung dieses Übergangs („Transition Finance“) umfasst die Finanzierung aller wirtschaftlichen Aktivitäten, die aktuell noch nicht nachhaltig sind, aber zur Erreichung der Klimaziele beitragen können.
Die Studie untersucht, inwiefern Maßnahmen zur Übergangsfinanzierung, die auf Klimaneutralität abzielen, wirksam sind. Darüber hinaus wird erforscht, ob sich die Unterstützung durch die Fokussierung auf bestimmte Zielgruppen treffsicherer gestalten lässt. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Ausarbeitung des Klima-Sozialplans für Kleinstunternehmen sowie für die Weiterentwicklung klima- und industriepolitischer Finanzierungsinstrumente. Die Studie basiert auf einer Befragung von 2.263 österreichischen Unternehmen.
Die Ergebnisse sprechen für einen differenzierten, zielgruppenspezifischen Politikansatz. Es wurden drei Zielgruppen mit unterschiedlichen Voraussetzungen identifiziert: Erstens gibt es solide und anpassungsfähige Unternehmen, zweitens transformationsbereite, aber unterkapitalisierte Unternehmen und drittens gefährdete Unternehmen. Gefährdete Unternehmen zeigen eine geringere Bereitschaft zur Dekarbonisierung und werden seltener durch bestehende Angebote erreicht.
Die vollständige Studie finden Sie hier.