Der elektronische Handel hat sich zu einem zentralen Bestandteil des österreichischen Einzelhandels entwickelt und bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) enorme Chancen. Insbesondere die digitale Transformation eröffnet ihnen den Zugang zu neuen Märkten und steigert die Reichweite und den Umsatz. Diese Entwicklungen bringen aber auch neue Herausforderungen und Risiken mit sich.
Aus diesem Grund hat die KMU Forschung Austria gemeinsam mit dem Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation im Rahmen des ACR Projekts „Stop Fraud – Aktiv gegen Bedrohungen für den österreichischen Online-Handel“ eine Dunkelfeldstudie durchgeführt. Daran haben über 700 KMU im Einzelhandel teilgenommen. Die Studie gibt einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Bedrohungen, denen KMU im E-Commerce ausgesetzt sind und wird im März 2025 im Volltext veröffentlicht. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass der Schutz vor Betrug und Produktpiraterie im Onlinehandel von zentraler Bedeutung ist, um die Integrität und Sicherheit im E-Commerce zu gewährleisten. KMU sind gefordert, in Schutzmaßnahmen zu investieren und ein hohes Maß an Wachsamkeit zu bewahren.